Was ist Ein Kurs in Wundern?

1965 empfing Helen Schucman, damals Professorin für Psychologie an der Columbia Universität, eine klare und eindeutige Botschaft, die von einer inneren Stimme kam und die sich ihr gegenüber als Jesus von Nazareth zu erkennen gab. Nach einer Reihe tiefer innerer Erfahrungen und verheißungsvollen Träumen kam eines Tages die Aufforderung, und damit begann die Niederschrift von „Ein Kurs in Wundern“:

„Dies ist ein Kurs in Wundern, bitte schreibe mit.“

Jesus von Nazareth „Ein Kurs in Wundern“ ist eine direkte Kommunikation von Gott durch Jesus Christus, er lässt den auf einer irrtümlichen Trennung beruhenden Zustand, der scheinbar zwischen Gott und Mensch herrscht, erkennen und zeigt die Art und Weise auf, in der diese Spaltung repariert wird und wurde. Sein einziger Zweck ist, Erleuchtung durch die Transformation deines Geistes zu bewirken.

Der Kurs bietet ein singuläres Gedankensystem an, für das Jesus in seiner Bergpredigt eingetreten ist, und das er als eine göttliche Wahrheit durch seine Auferstehung demonstriert hat. Es ist ganz offensichtlich, dass er über jedwede religiöse oder politische Begrenzung hinausgeht. Dieses System wurde bereits von Sokrates in Erwägung gezogen, stellt einen Grund zur Freude für die Meister aller östlichen und westlichen Religionen dar, und wird – vielleicht ohne ihr Wissen – von Quantenphysikern in der Erkenntnis der Unwirklichkeit der beobachteten Form gelehrt.

Jede große Entdeckung der Quantenphysik macht deutlich, was Niels Bohr sagt:

„Dass die verschwommene und nebelhafte Welt der Atome sich nur in konkrete Realität verwandelt, wenn sie beobachtet wird.“

 Von Einsteins Relativitätstheorie, gemäß der sich die Zeit relativ zum Beobachter verhält, bis zu Wheelers sich selbst beobachtendem Universum, ist es offenbar, dass die Welt, die ich sehe eine Wirkung meines eigenen Geistes ist. Niemand versucht, dagegen zu argumentieren; das heißt, solange man nicht auf die eigene persönliche Erfahrung zu sprechen kommt. Was wäre, wenn ich vollkommen verantwortlich wäre für die Welt, die ich sehe?! Wenn ich wüsste, dass ich sie erfunden habe, dass ich sie halluziniere?

Als Meisterwerk der Geistesschulung ist das Übungsbuch unzweifelhaft geschaffen, um individuell eine „Gedanken-Erfahrung“ zu katalysieren, die nicht durch die Begrenzungen von Zeit, Raum oder menschlichen Organisationsprinzipien eingeschränkt ist.

Von vielen wird diese Erfahrung als religiös beschrieben, obwohl sie andererseits nicht auf irgendeine besondere Religion beschränkt ist.

„Eine universelle Theologie ist unmöglich, aber eine universelle Erfahrung ist nicht nur möglich, sondern nötig.“*

Niemals zuvor hatten wir einen Plan, der es Schritt für Schritt ermöglicht hätte, alles und jeden in der Welt in einer anderen Weise zu betrachten. Dieser Wechsel in der Wahrnehmung fördert den letzten Quantensprung im evolutionären Schicksal der Menschheit, wobei das Paradigma des traditionellen Problemlösungsverhaltens, das in der menschlichen Spezies vorherrschend ist, zu einer totalen Gottesabhängigkeit wird.

 

* aus Ein Kurs in Wundern, erschienen im Greuthof-Verlag, Handbuch für Lehrer S. 75